Die Hotelpaläste

Shownotes

Man kommt abends an. Das ist der richtige Zeitpunkt. Nicht geplant — die Route hat es so ergeben. Abends in Las Vegas, mit der Frau, die man liebt.

Hotel für Hotel. Kronleuchter, die größer sind als Autos. Ein Brunnen, der tanzt. Ein Venedig ohne Regen, ein Rom ohne Fehler. Eine Schlafgeschichte über das Staunen — und den Moment, in dem man merkt, dass man das alles teilt.

Stille Orte — Schlafgeschichten für die Nacht. Jeden Freitag eine neue Episode.

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00:00:00: Die Hotelpaläste.

00:00:02: Man kommt abends an.

00:00:04: Das ist der richtige Zeitpunkt, das hat man gewusst instinktiv – man hat es nicht geplant.

00:00:10: aber die Route hatte so ergeben und es war richtig!

00:00:13: Nicht jeder Plan isst ein Plan, manche Pläne entstehen auf der Fahrt.

00:00:18: Manche Entscheidungen trifft die Straße, man folgt und kommt richtig an.

00:00:24: Abends in Las Vegas mit der Frau, die man liebt im Mietwagen, mit den Koffern im Kofferraum.

00:00:31: Mit dem Staunen das noch kommt, dass man noch nicht weiß, daß einen erwartet.

00:00:37: Abends in Las Vegas – Das Leuchten, das einen empfängt!

00:00:42: Die Route hat entschieden.

00:00:43: der lange Tag die Fahrt durch die Wüste, das Death Valley am Nachmittag dann weiter, Dann las Vegas, dann abends, dann das Leuchte!

00:00:55: Das ist der richtige Zeitpunkt Nicht mittags, nicht morgens.

00:01:00: Abends wenn das Licht geht und Las Vegas anfängt zu leuchten Das Leuchten von Las Vegas man kennt es von Fotos Man kennt es aus Filmen, aus den Berichten anderer Aus allem was man gesehen und gelesen hat.

00:01:16: Aber auf Fotos leuchtet ist nicht wirklich.

00:01:19: Auf Fotos ist es hell.

00:01:21: Hier leuchtete es Von innen Von überall.

00:01:26: Das ist kein Unterschied in Wörtern, das ist ein Unterschied den man spürt.

00:01:32: Man kommt vom Death Valley – man hat die Hitze hinter sich, man hat das Schild hinter sich.

00:01:38: Das Tal, dass tiefer liegt als das Meer!

00:01:41: Man fährt nach Las Vegas und alles wird anders schon von weitem.

00:01:46: Die Lichter sind von weitemsichtbar In der wüsten Nacht.

00:01:50: Ein Leuchten am Horizont Das ist Las Vegas Das ist das Leuchten der Hotels, dass bis in die Wüste strahlt.

00:01:59: Als wäre eine Stadt am Horizont – sie is da!

00:02:03: Sie leuchtet, man fährt auf sie zu.

00:02:06: Die Lehre der Wüse weg, die Stille Weg, die Dunkelheit hinter einem Weg vor einem Las Vegas.

00:02:16: Der Strip, der leuchtete, die Hotels die nicht enden, die Größe die einen erwartet und trotzdem überrascht.

00:02:24: Das ist das Merkwürdige, man weiß dass Las Vegas groß ist.

00:02:29: Man hat die Fotos gesehen, die Filme – man weiß es!

00:02:33: Und trotzdem wenn man das erste Mal die Lichter sieht wirklich sieht nicht auf einem Bildschirm dann ist man überrascht.

00:02:42: Weil Wissen nicht dasselbe ist wie Seen weil Fotos nicht dassalbe sind wie Stehen, weil die Größe sich nicht übertragen lässt.

00:02:51: Die muss man erleben.

00:02:53: Man erlebt sie jetzt, die Größe, die einen erwartet und trotzdem überrascht.

00:03:00: Das erste Hotel – man hat keine Ahnung welches!

00:03:04: Man ist einfach reingegangen.

00:03:05: der Erste Eingang, der offen war.

00:03:08: In Las Vegas sind alle Eingänge offen.

00:03:11: immer, man betritt es, man steht in der Lobby, man steht und schaut.

00:03:17: Das is das Erste, man stet und schaut, man vergisst zu gehen….

00:03:22: Die Decke Die Decke des ersten Hotels.

00:03:26: So hoch, dass man sie nicht versteht – nicht begreift!

00:03:30: Der Kopf nimmt sie auf aber verarbeitet sie nicht.

00:03:34: Zu groß zu hoch zu viel auf einmal.

00:03:38: die Kronleuchter die Decken die Marmorboden die Säulen einer zehn zwanzig Kron leuchter jeder größer als ein Auto jeder aus Kristall Jeder beleuchtet, jeder ein eigenes Kunstwerk.

00:03:54: Zwanzig davon hängend von einer Decke die irgendwo oben ist.

00:03:59: Man schaut.

00:04:00: Der Mirage Vor dem Hotel Ein Vulkan Ein künstlicher Vulkan.

00:04:06: Er bricht aus zu bestimmten Zeiten Abends.

00:04:10: Das Feuer steigt der Rauch steigt das Licht is orange und rot.

00:04:15: Man steht auf dem Bürgersteig Und ein Vulkan bricht Aus.

00:04:19: Das ist Las Vegas.

00:04:21: Das ist der Bürgersteig von Las Vegas, nicht Lava, nicht Asche Feuer und Rauch und Licht.

00:04:29: genug um zu staunen, genug um stehen zu bleiben.

00:04:33: Der Vulkan bricht aus.

00:04:35: man schaut Dann ist er vorbei dann geht man weiter weil schon das nächste wartet.

00:04:41: das nächste Hotel die nächste Lobby Die nächste Welt für sich.

00:04:49: Das ist kein Vorwurf, das ist eine Beschreibung.

00:04:52: Die Stadt wurde gebaut für das Übermaß – sie wurde gebaut aus dem Übermaas.

00:04:58: Jedes Hotel muss größer sein als das Letzte.

00:05:01: Jede Lobby muss höher sein, jeder Kronleuchter größer, jeder Brunnengrößer, jede Pyramide aus stärkerem Glas.

00:05:11: Das Übermaass ist das Prinzip, das Meer is die Idee!

00:05:16: Was passiert wenn man immer mehr baut?

00:05:19: Las Vegas passiert, das ist das Ergebnis.

00:05:22: Diese Stadt, diese Hotels, diese Paläste die keine Palästes sind Die mehr sind als Palästen weil ein Palast eine Geschichte hat.

00:05:32: Las Vegas hat keine Geschichte.

00:05:35: Las vegas hat Größe.

00:05:37: Das ist der Unterschied.

00:05:39: Geschichte kostet Zeit.

00:05:41: Größe kostet Geld.

00:05:43: Lasvegas hat viel Geld.

00:05:45: Laas Vegas is jung.

00:05:47: Las Vegas hat keine alten Kirchen, keine mittelalterlichen Plätze.

00:05:52: Keine Gebäude die Jahrhunderte gesehen haben – das älteste Gebäud in Las Vegas kaum älter als man selbst!

00:06:00: Das ist die Stärke und die Schwäche.

00:06:03: Die Stärke es gibt keiner Einschränkungen.

00:06:06: Die Schwäche?

00:06:07: Es gibt keine Geschichte.

00:06:09: Las Vegas ersetzt Geschichte durch Größe.

00:06:12: Das ist ein Torsch den Las Vegas offen anbietet.

00:06:16: Komm her Keine Geschichte, aber Größe.

00:06:20: Kein Mittelalter, aber Kronleuchter!

00:06:23: Kein Rom – Aber die Caesars Palace Hier Jetzt Beleuchtet Geöffnet Für alle Ein bewusster Tausch.

00:06:34: Das Übermaß ist das Prinzip Das Klondijkotel Nicht das Größte Nicht das Teuerste Aber das Erste.

00:06:43: Das wo man schläft Kleiner als die anderen Ruhiger!

00:06:47: Man legt die Koffer ab.

00:06:49: Das Zimmer ist normal, nicht klein aber nicht das was man erwartet nach den Lobbys der Hotels Nach den Kronleuchtern.

00:06:58: Das Zimmer isst ein Zimmer Bett Fernseher Badezimmer.

00:07:03: Las Vegas iß in der Lobby.

00:07:05: Das Zimmer Iß der Rückzug.

00:07:08: Das iß die Entscheidung die die Hotelbesitzer getroffen haben Die Lobby Aufsehen Das Zimmer Schlaf Man wäscht sich, dann geht man raus.

00:07:18: Dann beginnt der Abend Der Strip Die Hauptstraße von Las Vegas Vier Kilometer Auf beiden Seiten Hotels Hotels die keine Hotels sind Paläste Themenparks Welten für sich.

00:07:34: Die Menschen auf dem Strip Man schaut sie an Sie schauen zurück Jeder schaut Hier schaut man hier wird geschaut Alle schauen alles an Die Hotels schauen an, die anderen Menschen schauen an.

00:07:49: Es ist der Ort der maximalen Schaulust.

00:07:52: Kein Ort der Welt lädt so zum Schauen ein!

00:07:56: Von überall kommen sie – von Japan, von Europa, von den Südstaaten, von überall in Amerika, von überall in der Welt.

00:08:06: Las Vegas zieht wie ein Magnet weil es so ist wie es isst, weil es das Übermaß anbietet Weil es das Staunen verspricht, weil es das Staunen einhält.

00:08:18: Man kommt, weil man staunen will, man geht, weil Mann gestaunt hat – Das ist der Vertrag!

00:08:25: Las Vegas hält ihn von Japan.

00:08:28: die Frischvermählten wie man selbst Die Familien mit Kindern, die eigentlich nicht hierher gehören und doch die alten Paare, die zum zwanzigsten Mal hier sind die Alleinreisenden, die den Strip abgehen Die Gruppen von Männern, die laut sind.

00:08:44: Die Gruppe von Frauen, die lauter sind.

00:08:47: Alle hier!

00:08:48: Alle auf diesem Streifen.

00:08:50: Vier Kilometer.

00:08:52: Die meistbesuchte Straße der Welt vielleicht?

00:08:55: Alle schauen alles an.

00:08:57: Alle zeigen.

00:08:58: Alle staunen.

00:09:00: Das ist die gemeinsame Erfahrung von Las Vegas – das Staunen als kollektives Erlebnis.

00:09:06: Man staunt nicht allein, man staunt mit tausenden anderen die alle dasselbe sehen.

00:09:12: Die alle denken, das ist zu viel und die trotzdem schauen weil es zuviel isst.

00:09:18: Man schaut auch.

00:09:20: Das macht man hier!

00:09:21: Das Bellagio mit dem Brunnen davor.

00:09:24: Der Brunne der Tanzt Wasser das Tanz zum Musik Hunderte Düsen Alle gesteuert Alle koordiniert.

00:09:33: Ein Computer entscheidet welche Düse wann schießt ein Algorithmus-Tanzt.

00:09:39: Wasser tanzt nach einem Algorithmus.

00:09:41: Das ist die Magie des Bellagio, die magie aus einem Rechner.

00:09:46: das Wasser steigt zwanzig Meter hoch mehr es fällt zurück Es steigt wieder!

00:09:52: Es tanzt.

00:09:53: man steht davor mit anderen die auch stehen Die Auch Schaun Alle Schaune...das macht man hier.

00:10:01: Man schaut..es gibt zu viel Zu Schaum.

00:10:04: Das Bellaggio....Das is der Palast der Paläste.

00:10:08: Man steht vor dem Brunnen.

00:10:10: Es ist spät abends, das Wasser beginnt leise zuerst dann mehr Die Musik.

00:10:16: kommt eine Oper oder ein Musical Oder beides.

00:10:21: Das Wasser steigt in Choreografie In Rhythmus Das Wasser tanzt wirklich!

00:10:28: Das ist keine Übertreibung, dass Wasser tanst.

00:10:31: die Düsen schießen Synchronen, die Fontänen wechseln die Höhe Das Licht verändert die Farbe.

00:10:38: Das alles gleichzeitig, das alles zu dieser Musik.

00:10:42: Man steht und schaut!

00:10:44: Man hat vergessen dass man müde ist.

00:10:46: Man hat vergessen dass man stundenlang durch Lobbis gelaufen isst.

00:10:50: Man schaut.

00:10:51: Neben einem andere die auch schauen.

00:10:54: Touristengruppen Paare Familien Alle schaun.

00:10:59: In diesem Moment las Vegas funktioniert.

00:11:02: Es hat sein Versprechen eingelöst es hat Staunen erzeugt Echtes Staunen.

00:11:08: Trotz allem!

00:11:09: Trotz dem Kitsch, trotz dem Wissen das man es kaufen kann Das Wasser tanzt Man staunt – das ist genug.

00:11:18: Das Paris Las Vegas Der Eifelturm Halb so groß wie das Original Fünfzig Prozent Paris.

00:11:25: Man steht darunter Man schaut hoch Der Turm ist beleuchtet Er ist schön.

00:11:31: Man weiß dass man in Nevada steht Man weiß, dass der Eifelturm in Paris steht.

00:11:37: Man weiß alles das!

00:11:39: Und trotzdem... man schaut hoch und denkt einen Moment Das ist schön Dieser Moment Bevor das Wissen zurück kommt Dieser eine Moment reinen staunens Bevor man denkt Das ist eine Kopie.

00:11:54: Dieser Moment ist echt Das ist das Geschenk von Las Vegas.

00:11:59: Dieser eine moment pro Hotel Dieser eine Moment, in dem man vergisst was man weiß.

00:12:05: In dem man einfach schaut.

00:12:07: Indem das Staunen echt ist.

00:12:11: Ein Moment pro Hotel Bei so vielen Hotels viele Momente.

00:12:17: Das Viennischen.

00:12:18: Man hat es von der Straße gesehen Von draußen Der Turm, der aussieht wie in Venedig Die Fassade die hell erleuchtet ist Die Brücken, die Türme Das Dach, dass wie ein venezianischer Palazzo aussieht.

00:12:32: Man weiß, das ist eine Kopie.

00:12:35: Eine Kopie einer Kopie fast!

00:12:38: Venedig selbst ist schon eine Art Museumsstück und das hier ist die Kopie davon – Die Kopie des Museumsstücks.

00:12:46: Man weiß das, man geht rein Und dann eine Stadt in einem Hotel Der Kanal grande als Innendekoration Gondolieri, die Englisch singen Brücken über einen Kanal der nicht nass macht Gemalt.

00:13:02: Ein Himmel an der Decke, der blau ist – mit Wolken!

00:13:06: Mit dem Licht des Nachmittags.

00:13:09: Nur es ist Nacht draußen.

00:13:11: Hier drinnen ist immer Nachmittag.

00:13:14: Immer blauer Himmel.

00:13:15: Immer Venedig.

00:13:17: Ein Venedigg das nie geregnet hat.

00:13:20: Das nie Hochwasser hatte.

00:13:22: Das Nie verrottet ist.

00:13:24: Ein perfektes Venedick.

00:13:26: Ein Venedigg dass es nicht gibt und das trotzdem schön isst Vielleicht gerade deswegen.

00:13:33: Ein Moment lang denkt man, das ist gut gemacht.

00:13:37: Das ist wirklich gut gemacht!

00:13:39: Man mag das gleichzeitig mit dem Wissen dass es falsch ist.

00:13:44: Das is die Wirkung von Las Vegas.

00:13:47: Es lässt einen beides gleichzeitig denken.

00:13:50: Das iss kitschig und das iss schön.

00:13:53: Man geht durch, man schaut Die Caesars Palace Rom ohne die Geschichte ohne den Verfall, ohne das Echte.

00:14:04: Aber mit der Größe, mit den Säulen, mit dem Statuen und dem Marmor oder mit dem was wie Marmor aussieht?

00:14:13: Man kann es nicht unterscheiden – man versucht es nicht!

00:14:17: Man geht durch das Rom dass keine Fehler hat, dass keine Risse hat, dass immer beleuchtet ist, das immer offen ist.

00:14:34: Das immer Rom isst – auch nachts!

00:14:38: Auch wenn das echte Rom schläft.

00:14:40: Vierundzwanzig Stunden, sieben Tage.

00:14:44: Las Vegas schläft nicht.

00:14:46: Die Caesars Pellis schläft nicht.

00:14:49: Man geht von Hotel zu Hotel.

00:14:51: Das es das Abendprogramm.

00:14:53: Das kostet nichts.

00:14:55: Die Lobbys sind offen.

00:14:57: Die Hotels verlangen keinen Eintritt.

00:14:59: Sie wollen, dass man reingeht.

00:15:02: Sie wollen das man sieht.

00:15:04: Je mehr man sieht, desto mehr will man bleiben.

00:15:07: Je meer man bleibt, destso mehr gibt man aus.

00:15:10: Das ist die Logik!

00:15:12: Man weiß die logik.

00:15:14: Man geht trotzdem rein.

00:15:16: Man schaut.

00:15:17: Nicht das Spielen – das Schauen Die Spielhallen lässt man dings liegen.

00:15:23: Die Automaten, das Roulette und das Poker – das ist nicht das wofür man hier isst.

00:15:28: Man ist für die Hotels, für die Lobby.

00:15:31: Für die Decken, für das Leuchten – für das was die Hotells machen wenn man durch sie geht!

00:15:38: Sie machen einem klar es gibt keine Grenzen nicht bauliche, nicht ästhetische, nicht Vernunftgrenzen.

00:15:47: hier ist alles möglich.

00:15:49: Alles was man denken kann kann man bauen.

00:15:52: Das is Las Vegas.

00:15:54: Das iis die Botschaft der Hotels.

00:15:57: Sie flüstern es.

00:15:59: Mit jeder Kronleuchter, mit jeder Statue, mit jedem tanzenden Brunnen – alles möglich!

00:16:07: Komm rein!

00:16:08: Vergiss die Grenzen!

00:16:10: Vergisst die Vernunft!

00:16:12: Alles

00:16:13: möglich!".

00:16:14: Das ist das Versprechen hier.

00:16:16: Das is' die Botschaft der Hotels.

00:16:19: Der Luxor Eine Pyramide Nicht die PyramIDE von Gizee Aber eine PyramIDE Schwarz aus Glas, mit einem Strahl aus Licht oben.

00:16:31: Der stärkste Lichtstrahl der Welt sagen sie.

00:16:34: Er schießt senkrecht in den Himmel.

00:16:36: Dreihundertzwanzig Watt von der Spitze der Pyramide.

00:16:41: Astronauten auf der Raumstation können ihn sehen – das ist was man hört!

00:16:46: Ob es stimmt weiß man nicht aber es klingt nach Las Vegas.

00:16:51: Las Vegas baut Lichtstahlen die Astronautinnen sehen können.

00:16:55: Natürlich, warum nicht?

00:16:58: Alles möglich.

00:17:00: Astronauten auf der Raumstation können ihn sehen.

00:17:03: Man steht auf dem Strip und schaut hinauf.

00:17:06: Der Strahl zieht nach oben Er verliert sich im Himmel Er geht einfach weiter.

00:17:12: Man folgt ihm mit den Augen So weit wie man kann.

00:17:16: Dann ist der Himmeldunkel Und der Strahl ist weg.

00:17:20: Aber man weiß er ist noch da.

00:17:23: Man sieht ihn nur nicht mehr.

00:17:25: Er geht weiter.

00:17:26: Bis in die Schwerze, bis zu den Sternen, bis zum Ort wo kein Licht von Las Vegas mehr hinkommt.

00:17:35: Aber der Strahl des Luxor kommt hin – er allein!

00:17:55: Eine Pyramide, die einen Strahl in den Himmel schießt.

00:17:58: Weil es möglich ist!

00:18:00: Weil hier alles möglich isst!

00:18:02: Weil niemand sagt Das ist zu viel, das ist zu weit, dass ist unnötig.

00:18:07: Inlassweger sagt niemand Das ist unknötig.

00:18:11: Das MGM Grand – das größte Hotel der Welt Irgendwann oder eines der Größten.

00:18:17: Man verliert sich darin Nicht bildlich wirklich.

00:18:20: man geht und geht Und ist noch immer drin.

00:18:24: Die Gänge enden nicht.

00:18:25: Man läuft, man biegt ab, man läuft wieder – noch immer drin!

00:18:29: Das MGM Grand hat fünftausend Zimmer.

00:18:33: Fünf tausend.

00:18:34: Das sind mehr Menschen als in manchen Dörfern.

00:18:37: Die Gange enden niet.

00:18:38: Die Läden hören nicht auf.

00:18:40: Die Restaurants, die Bars, die Clubs, die Casinos… Alles drin.

00:18:45: Man muss nie raus.

00:18:47: Nicht wegen des Essens, nicht wegen der Unterhaltung, Alles in einem Gebäude.

00:18:55: Man kann Wochen darin verbringen!

00:18:56: Die meisten Gäste sehen Las Vegas nicht, sie sehen nur das Hotel.

00:19:01: Las Vegas liegt in der Wüste – Das vergisst man wenn man auf dem Strip ist.

00:19:05: Man vergisst die Wüsten.

00:19:07: Sie ist weg Unsichtbar hinter den Lichtern Aber sie ist da, sie liegt um die Stadt Sie wartet.

00:19:14: Las Vegas hat das Wasser dass es verbraucht aus dem Colorado River Aus dem Lake Mead.

00:19:19: Der See schrumpft seit Jahren Das Wasser, das die Brunnen tanzen lässt.

00:19:24: Vierzig Millionen Liter Wasser verbraucht Las Vegas täglich – das ist die Zahl!

00:19:29: Das ist eine abstrakte Zahl.

00:19:31: Sie wird konkret wenn man vor dem Bellagio steht Wenn der Brunnanst, wenn das Wasser zwanzig Meter steigt.

00:19:38: Wenn man denkt «das ist Wasser aus der Wüste», aus dem Colorado, aus dem schwindenden See und es tanzt Es tanzt für jeden der vorbei geht – das is' die Zahl.

00:19:49: Das Wasser, das die Brunnen tanzen lässt.

00:19:51: Das Wasser der Puls Der Duschen Der Restaurants Alles kommt von dort.

00:19:56: Alles kommt aus der Wüste, die man vergessen hat.

00:19:59: Die Wüstte vergisst Las Vegas nicht.

00:20:02: Sie wartet Geduldig Sie hat Zeit.

00:20:04: Las Vegas ist hundert Jahre alt Die Wüsste ist Millionen Jahre alt!

00:20:09: Die Wüste wartet.

00:20:11: Das is auch las Vegas.

00:20:12: Jeder hat sein eigenes Las Vegas.

00:20:15: Das Casino Las Vegas?

00:20:17: Das Show Las Vegas Das Hotel Las Vegas, das Strip Las Vegas.

00:20:21: Das Side Street Las Vegas!

00:20:23: Das Billige Las Vegas?

00:20:25: Das Teure Las

00:20:26: Vegas!?

00:20:26: Das

00:20:27: Kitschige!?

00:20:27: Das

00:20:28: Echte!?

00:20:29: Das

00:20:29: Möglich!?

00:20:30: Man kann Las Vegas sehen ohne Las Vegas zu verlassen.

00:20:33: Das ist das Modell des totalen Hotels.

00:20:37: Alles drin!

00:20:38: Nichts draußen nötig!

00:20:39: Das ist eine Entscheidung die Las Vegas für einen trifft.

00:20:43: Willst du draußen sein?

00:20:44: Nein Du willst drinnen sein?

00:20:46: Du willst in der Lobby Du willst am Spieltisch, du willst im Restaurant, du willst im Pool.

00:20:52: Alles drin!

00:20:53: Das ist auch Las Vegas – das ist auch möglich.

00:20:56: Die Frau die man liebt, ist dabei.

00:20:58: Das ist das Beste daran.

00:21:00: Man geht zusammen durch die Paläste, man schaut zusammen.

00:21:03: Man zeigt sich gegenseitig was man sieht.

00:21:06: Schau mal, die Decke, schau mal der Brunnen, schaumal dieses Venedig dass kein Venedich isst.

00:21:13: sie schaut er schaut.

00:21:14: beide schauen beide staunen.

00:21:17: Sie zeigt auf etwas, er schaut.

00:21:19: Er zeigt auf was anderes – sie schaut Das geht so den ganzen Abend.

00:21:24: Immer das Zeigen und Schauen.

00:21:26: Das ist die Kommunikation von Las Vegas.

00:21:29: Keine Worte nötig Nur sie mal Und dann schaut man.

00:21:33: Das sind Flitterwochen in Las Vegas Das Staunen teilen Das Große zusammen groß finden Das Kitschige zusammen kitschig finden Und trotzdem mögen Das ist eine Fähigkeit, diese gleichzeitige Haltung.

00:21:47: Das Wissen das es kitschig isst und dass trotz dem mögen weil kitsch auch einer Haltung ißt Eine ehrliche Haltung Kitsch sagt ich will schön sein Ich wil beeindrucken Ich will daß du staunst Daß ist nicht unehrlich Daß iss direkt.

00:22:02: Las Vegas iss direkt.

00:22:04: Es sagt nicht.

00:22:05: Ich bin subtil.

00:22:06: Es sagt Schau mich an Das ist ein Versprechen Dass las vegas hält Und daß trotz de mögen Die Ironie und die Freude, beide gleichzeitig.

00:22:16: Das funktioniert besser zu zweit!

00:22:18: Man braucht jemanden der das versteht, Der dasselbe sieht, der auch lacht Und auch staunen kann Weil man zusammen ist, weil man zusammen staunnen kann.

00:22:27: Die Nacht läuft Es is zwei Uhr morgens oder drei Die Uhr macht keinen Unterschied hier.

00:22:33: Las Vegas hat keine Uhrzeit.

00:22:35: Las Vegas had nur offen.

00:22:38: Die Lobbys leuchten Die Brunnen tanzen noch Die Gondolieri singen noch Die Kronleuchter hängen.

00:22:44: Die Decken sind immer noch so hoch, dass man sie nicht versteht.

00:22:48: Man geht zurück ins Klondike.

00:22:50: Es ist spät Sehr spät Oder früh.

00:22:54: Die Grenze ist fließend in Las Vegas.

00:22:57: Zwei Uhr Drei Uhr.

00:23:00: Die Straße ist immer noch voll.

00:23:02: Las Vegas schläft nicht.

00:23:04: Die Menschen auf dem Strip Immer noch da Immer noch schaunt Immer noch staunend oder schon zu müde zum Staunen, aber noch da.

00:23:15: Las Vegas ist auch nachts voll!

00:23:18: Man geht zurück ins Klondike – das kleine ruhige Hotel, dass kein Palast ist, das man deswegen gewählt hat als Gegenpool.

00:23:28: Als Ort.

00:23:29: der Kleiner ist alles andere.

00:23:32: Man kommt rein die Lobby klein normal menschlich Das ist das richtige Wort Menschlich.

00:23:41: Die großen Hotels sind unmenschlich in ihrer Größe, nicht im negativen Sinn – im wörtlichen Sinn.

00:23:48: Sie sind größer als der Mensch!

00:23:51: Das Klondike ist menschlich.

00:23:53: Es passt zu einem.

00:23:55: Man atmet.

00:23:57: Das Klonderg hat ein Casino.

00:23:59: Klein.

00:24:01: Verglichen mit den anderen winzig.

00:24:03: Aber es ist da.

00:24:05: Das Klieren der Automaten, das Neise-Klacken des Chips.

00:24:09: Das isst auch Las Vegas… Auch das Klondike.

00:24:14: Man geht dran vorbei, man geht zum Aufzug – man geht rauf….

00:24:19: …man schläft!

00:24:20: Im Dunkeln der Hotelzimmer ist Las Vegas weg.

00:24:25: Am nächsten Morgen sieht Las Vegas anders aus.

00:24:29: Das Licht des Tages verändert alles.

00:24:32: Das Leuchten ist weg Die Neonlichter brennen noch aber sie kämpfen gegen das Tageslicht Sie verlieren.

00:24:40: die Hotels stehen Sie sind immer noch groß, immer noch riesig.

00:24:46: Aber das Magische ist gegangen!

00:24:48: Das Magische kommt nur abends.

00:24:51: Las Vegas gehört der Nacht.

00:24:54: Am Morgen sieht man die Konstruktion – das Gerüst Die Schäden in der Fassade Die Stellen wo die Farbe abplatzt Die Klimaanlagen auf dem Dach Die Laufen und Rauschen.

00:25:08: Am Morgen isst Las Vegas eine Stadt Abends ißt es eine Welt.

00:25:13: Das ist der Unterschied.

00:25:16: Man wählt, was man sehen will.

00:25:18: Man wählt abends.

00:25:19: Man kommt abends!

00:25:22: Das ist die Entscheidung – nicht bewusst aber richtig.

00:25:27: Las Vegas bei Tag ist eine Baustelle.

00:25:30: Las Vegas bei Nacht ist eine Welt.

00:25:34: Man Wählt abens.

00:25:35: Man Kommt Abends.

00:25:44: Man wacht auf.

00:25:46: Das Tageslicht, das Las Vegas nüchtern macht.

00:25:49: Man frühstückt – man geht raus!

00:25:52: Die Hotels sind größer als gestern Abend.

00:25:56: Das ist nicht möglich, aber sie wirrten größer.

00:26:00: Im Tageslicht sieht man die Maße.

00:26:02: Im Abendlicht siehtman das Leuchten.

00:26:06: Das Leuchte macht kleiner….

00:26:08: …die Maße machen größer….

00:26:11: Man isst wieder abends.

00:26:12: Man mach' die Vorhänge zu.

00:26:15: Das Leuchten kommt trotzdem rein.

00:26:17: Durch die Ritzen, durch das Glas – durch alles was zwischen einem und Las Vegas steht!

00:26:24: Die Vorhänge sind nicht gut genug für Las Vegas.

00:26:28: Kein Material ist gut genug fürs Las Vegas….

00:26:32: Das Licht findet immer einen Weg.

00:26:35: Hier findet das Licht immer ein Weg.

00:26:38: Das Licht, dass immer einen wegfindet.

00:26:42: Keinen Vorhang ist gut genug für Las vegas….

00:26:46: Das Licht findet einen Weg.

00:26:48: Es ist immer ein bisschen hell, nicht das Licht des Morgens, das Licht von Las Vegas – das künstliche Licht, das nie aufhört!

00:26:59: Man schläft trotzdem.

00:27:01: Man isst müde von den Palästen, von den Decken, von dem Kronleuchtern, vom Brunnen der Tanzt und dem Venedig, dass es nicht gibt….

00:27:11: Von dem Rom, daß keine Fehler hat….

00:27:14: Man ist müde vom Staunen.

00:27:16: Das ist eine besondere Müdigkeit.

00:27:19: Sie kommt nicht von Arbeit, nicht von Sport – vom Aufnehmen, vom Verarbeiten!

00:27:26: Die Hotels die man durchquert hat, die Kronleuchter die man gezählt hat, den Brunnen der getanzt hat das Venedig dass kein Venedich isst, das Rom das keine Fehler hatt', die Pyramide die einen Strahl schießt ,den Eifelturm All das hat man aufgenommen.

00:27:47: Der Kopf ist voll, die Augen sind müde.

00:27:51: Das Staunen isst erschöpft.

00:27:53: Die Müdigkeit des Staunens Das gibt es nur hier!

00:27:58: Die Hochzeitskapellen.

00:28:00: Las Vegas ist bekannt dafür Schnelle Hochzeiten Elvis-Imitatoren, die trauen Drive through Kapellen.

00:28:08: Man sieht sie wenn man durch die Nebenstraßen geht Die kleinen weißen Gebäude mit Rosa Neon, mit Herzen aus Licht.

00:28:18: Man ist nicht auf Flitterwochen – man hat schon geheiratet!

00:28:22: Man braucht keine Las Vegas-Hochzeit aber man schaut.

00:28:26: Man versteht warum Menschen hier heiraten weil es einfach isst.

00:28:33: Weil Las Vegas keine Bürokratie kennt.

00:28:36: Las Vegas kennt nur ja wann immer sofort die Hochzeitskapellen.

00:28:44: Sie leuchten auch.

00:28:46: Alles in Las Vegas leuchtet!

00:28:49: Was bleibt von Las Vegas?

00:28:51: Das fragt man sich auf dem Weg zurück – In einem Jahr, in zehn Jahren.

00:28:58: Was bleibt?

00:29:00: Nicht die Namen der Hotels, die hat man halb vergessen.

00:29:04: Was blijft das Staunen?

00:29:07: Das ist mehr als man erwartet.

00:29:09: Man erwartet beeindruckt zu sein.

00:29:14: Das Staunen selbst.

00:29:16: Die Fähigkeit, durch die Hotels gegangen zu sein und trotzdem noch staunen zu können – das ist das Geschenk von Las Vegas!

00:29:24: Es erschöpft das Staunend.

00:29:26: Und dann beginnt das Staunun wieder.

00:29:28: Das Gefühl des Staunens.

00:29:30: Die Körpererinnerung.

00:29:32: Man war dort.

00:29:33: Man stand in einer Lobby.

00:29:35: Die Decke war irgendwo oben.

00:29:37: Man hat geschaut.

00:29:38: Und man war klein.

00:29:40: Kleiner als die Lobby, kleiner als Las Vegas.

00:29:43: Das Gefühl klein zu sein, das bleibt.

00:29:47: Und gleichzeitig – man war da!

00:29:49: Man hat es gesehen, man hat darin gestanden.

00:29:52: Das kleine und das große gleichzeitig, das Staunen, das Bleibt.

00:29:57: Das Staunnen ist das Souvenir, das Einzige dass man mitnimmt.

00:30:01: Nicht das T-Shirt nicht der Chip.

00:30:04: Das Staunen die Erinnerung an das Stainen Die Erinnerungen an diesen Abend An die Frau die dabei war, an den Brunnen der Tanze An das Venedig, dass kein Venedich war.

00:30:16: An das Kleine und das Große.

00:30:18: An die Kronleuchter!

00:30:19: An die Decken, die so hoch waren, daß man sie nicht verstand.

00:30:23: An Die Nacht in Las Vegas Das ist das Souvenir, das trägt man mit Immer Und am nächsten Morgen fährt man weiter.

00:30:31: Las Vegas liegt hinter einem Die Wüste wieder Die Stille der Wüsten.

00:30:36: Der Kontrast ist fast zu groß Von Las Vegas in die Stille Von dem Leuchten in die Dunkelheit der Wüste, von den Palästen in den offenen Himmel.

00:30:46: Man atmet – man schaut!

00:30:49: Die Wüstewieder las Vegas hinter einem.

00:30:52: Man schaut nicht sofort, man fährt erst, weg von den Lichtern In die Wüse dann schaut man Das Leuchte das man noch sieht wenn man zurückschaut Noch einen Moment Dann die Wüsste Dann nichts Dann weiter.

00:31:08: Das ist der Übergang von den palästen Von dem Staunen, von dem Leuchten das man noch sieht.

00:31:14: Von dem Brunnen der noch tanzt!

00:31:16: Von dem Venedig dass kein Venedich ist!

00:31:19: Von der Caesar's Palace vom Luxorstrahl der in den Himmel schießt – von allem!

00:31:25: Man nimmt es mit alle diese Bilder, diese Nacht dieses Staunens immer.

00:31:30: Las Vegas die Paläste Das Staunem das leuchten Die Kronleuchter Der Brunnan der Tanzen das Venedige ohne Regen Das Rom ohne Fehler, der Luxorstrahl, der nicht aufhört.

00:31:44: Das Klondike das menschlich ist Die Frau dabei – das Teilen des Staunens – das Alles Immer!

00:31:52: So ist Las Vegas, so war Las Vegas.

00:31:55: So wird es sein.

00:31:57: Die Paläste stehen, die Kronleuchter hängen Der Brunnen tanzt, dass Leuchten leuchtet Abend für Abend Für alle, die kommen, für Alle, die staunen wollen Für alle, die den Vertrag annehmen.

00:32:10: Das Staunen gegen das Kommen Der Tausch funktioniert.

00:32:14: Las Vegas hält ihn Und nachts im kleinen Klondike Das Licht durch die Vorhänge Immer ein bisschen hell.

00:32:22: Das Licht von Las Vegas Das nie aufhört Das einen findet Auch im Dunkeln auch hinter geschlossenen Augen.

00:32:30: Ein bisschen las Vegas immer.

00:32:33: Das bleibt Das Leuchten Die Paläste Das Stauning.

00:32:37: Alles bleibt in der Erinnerung, wo es immer leuchtet wie Las Vegas.

00:32:43: Immer das kleine und das große Beide da beide gleichzeitig.

00:32:48: Das ist Las Vegas das is die Nacht in den Hotelpalästen das sind die Flitterwochen.

00:32:54: dass Staunen teilen nicht mehr.

00:32:57: das hat immer gereicht.

00:32:58: las vegas leuchtete weiter ohne einen Ohne dass man da ist.

00:33:03: Es braucht einen nicht Für die, die kommen.

00:33:07: Für die ,die bleiben.

00:33:09: Für sie, die fahren.

00:33:11: Es leuchtet Immer.

00:33:12: Das ist Las Vegas.

00:33:14: So war das Die Hotelpaläste.

00:33:17: Die Nacht Das Staunen Die Frau dabei Der Brunnen Das Leuchten Das Kleine im Großen Das Große im Kleinen Alles zusammen Eine Nacht in Las Vegas.

00:33:29: Das trägt man Jahre später noch Wenn man an Las Vegas denkt.

00:33:34: Das erste Bild Die Kronleuchter, das Zweite der Brunnen.

00:33:38: Das Dritte die Frau, die zeigt.

00:33:41: Schau mal!

00:33:42: Man schaut immer – das ist genug.

00:33:45: Das hat immer gereicht.

00:33:47: Die eine Nacht.

00:33:48: Die Hotelpaläste.

00:33:50: Das Staunen.

00:33:51: Das staunen, dass bleibt.

00:33:53: Immer ein bisschen Las Vegas.

00:33:55: Las Vegas diese Stadt, die nie schläft, die immer leuchtet.

00:34:00: Die Lichter, die Casinos, die Hotels Diese Hotelpaläste, die man sieht.

00:34:06: Die man nicht vergisst!

00:34:07: Man ist weit weg davon.

00:34:09: Man ist zu Hause.

00:34:10: Man schläft.

00:34:11: Draußen ist keine Wüste Aber irgendwo leuchten noch die Hotels In der Erinnerung.

00:34:17: Dieses Staunen Das bleibt Das trägt man mit Von Las Vegas In.

00:34:22: jeden Abend danach Man schläft Irgendwo leuchtet noch ein Hotel In der erinnerung.

00:34:29: dieses Licht das nie ausgeht Das bleibt.

00:34:32: Las Vegas schläft nicht, aber man schläft und träumt vielleicht.

00:34:38: Von diesen Palästen die so groß waren, Die so hell waren, die so sehr Las Vegas waren!

00:34:48: Die Wüste ist still, die Hotels leuchten Das Licht das nie ausgeht Dass zu Las Vegas gehört, dass Las Vegas isst Man kennt es jetzt, man hat es gesehen Man trägt es.

00:35:06: Immer ein bisschen Las Vegas in der Erinnerung, In diesem Staunen das nicht vergeht Das Staunnen dass man als Kind hatte Dass man noch hat vor diesen Hotels Vor dieser Stadt vor dieser Wüste in der das alles steht Das Stainen geht nicht weg immer noch in der erinnerung.

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